Du hast Stress in der Arbeit, im Studium, in der Schule, zu Hause und sogar in der Freizeit? Du fühlst dich ständig „unter Strom“ und permanent im Dauerstress? Du möchtest deinen Stress gerne abbauen, weißt aber nicht, was du dafür genau tun musst?

Hast du häufig körperliche Schmerzen und Probleme, die bereits chronisch geworden sind und partout nicht mehr weggehen wollen?

Du hast öfters:

  • Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • verspannte Schultern
  • Schlafprobleme
  • Magenprobleme
  • Schwindel
  • Bluthochdruck
  • Herzrasen
  • Tinnitus
  • Hautprobleme

Du fühlst dich:

  • ausgelaugt und deprimiert
  • antriebslos und erschöpft
  • unruhig, gereizt und nervös
  • unsicher und ängstlich
  • hungrig (insbesondere auf Süßigkeiten oder Fettes)
  • entscheidungsunfähig
  • unkonzentriert

Du hast wenig Lust:

  • Sport zu machen oder dich zu bewegen
  • Freunde zu sehen, an Aktivitäten teilzunehmen
  • auf Zärtlichkeiten und Sex

Brauchst du nach getaner Arbeit viel Ruhe und sehnst dich nach einem Rückzugsort? Je mehr Punkte du bejahen kannst, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dein derzeitiger Stresspegel hoch ist.

Was ist Stress überhaupt?

Stress ist im Grunde genommen nichts anderes als eine Reaktion deines Körpers und deiner Psyche auf Gefahren sowie Herausforderungen. Das lässt sich evolutionsbiologisch erklären, denn früher (als es unter anderem die Säbelzahntiger noch gab) war es überlebenswichtig, den Körper innerhalb von Sekunden zu mobilisieren. Der Körper musste in kürzester Zeit auf Höchtsform auflaufen und schnellstmöglich auf die Bedrohung reagieren: Mit Kampf (fight) oder Flucht (flight). Insofern war Stress lebensnotwendig und somit gut.

Unterschied von Eustress und Distress

Stress als solches ist demnach nicht per se schädlich. Du kennst sicherlich negativen und positiven Stress, richtig? Der positive Stress wird Eustress genannt. Im Eustress bist du in deiner maximalen Leistungsfähigkeit: Du bist voll in deiner Kraft, nichts kann dich aus der Bahn werfen. Du fühlst dich bärenstark und produktiv. Im Gegensatz dazu gibt es den Distress. Das ist der negative Stress, der dich auf Dauer krank macht und erschöpft.

Was Stress in deinem Körper macht

Wenn du im Stress bist (dein „System“ also eine Bedrohung empfindet), werden sofort Stresshormone (u.a. Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol) in deinem Körper ausgeschüttet. Dadurch steigt dein Puls sowie dein Blutdruck, deine Bronchien werden erweitert. Deine Atmung wird schneller, deine Muskeln spannen sich an, deine Verdauung fährt herunter. In Sekundenbruchteilen hast du zusätzliche Power. Du bist angriffs- bzw. fluchbereit.

Stress ist nicht gleich Stress

Doch Stress ist nicht gleich Stress. Stressforscher haben herausgefunden, dass bei einem gesunden Menschen, der unter Stress steht, zuerst der Cortisolspiegel sinkt und anschließend ansteigt. Das Immunstoffwechselprodukt Neopterin verhält sich dabei gegenläufig: Es steigt erst an und sinkt dann ab. Wenn du jetzt ein Erfolgserlebnis hast oder dich freust, verlaufen die Kurven genau andersherum, das heißt, das Cortisol steigt und fällt kurz danach ab, das Neopterin sinkt vorerst und steigt schließlich an. So verhält sich das Stresssystem bei einem GESUNDEN Menschen.

Bei einem KRANKEN Menschen ist es genau andersherum: Erlebt ein Mensch mit einer Krankheit etwas Schönes, ist es biochemisch nachzuweisen, dass das Erlebte Stress im Körper erzeugt. Bei unerfreulichen Dingen ist es genau andersherum: Immunologisch reagiert das System eines kranken Menschen so, als würde er gerade etwas Schönes erleben. Ich finde die Ergebnisse echt krass, denn es zeigt, dass Stressempfinden nicht über einen Kamm geschert werden kann und wirklich der genauen Beobachtung bedarf.

Zumal der Stressforscher Christian Schubert sehr eindrücklich in seinem Buch „Was uns krank macht – Was uns heilt“ von einer gesunden Probandin berichtet, bei der er beide „Stress-Vorgänge“ (eines gesunden und kranken Menschen) beobachten konnte. Die Probandin reagierte im Alltag auf Stress wie ein gesunder Mensch. Wenn es jedoch um positive Erlebnisse mit ihrem Freund ging, ordnete ihr Körper jenes als Stress ein, wie bei einem kranken Menschen. Wie kann das sein? Christian Schubert schreibt dazu in seinem Buch, dass bereits negative frühkindliche Erlebnisse ein biologisches System krank machen kann. Das System wechselt biochemisch bei bestimmten Situationen (aus einem Schutzmechanismus heraus) von gesund auf krank, so dass noch im Erwachsenenalter bestimmte negative Erlebnisse als positiv wahrgenommen werden – und schöne Erlebnisse als negativ empfunden werden.

Ich finde das sehr bezeichnend – gerade was das Thema Burnout angeht. Daher kann ich immer nur wieder sagen: Schau dir dein persönliches Stress-Muster an. Es ist wichtig, dass du erkennst, wie du tickst und welche Vermeidungsstrategien und Schutzmechanismen du entwickelt hast. Du brauchst dieses Wissen, damit du langfristig deine Verhaltensweisen im Erwachsenenalter ändern und neue Erfahrungen für dich machen kannst. Und was den Stress in deinem Körper angeht: Da kannst du bereits jetzt schon etwas tun. Du kannst ihn nämlich abbauen.

Wie du Stress abbauen kannst

Unsere Vorfahren haben uns gezeigt, wie wir Stress abbauen: Durch Bewegung (Flucht oder Kampf) oder Entspannung. Das heißt, wenn du Stress abbauen möchtest, musst du dich entweder bewegen oder entspannen. Ohne das geht es nicht. Es ist wichtig, dass du die Anspannung in deinen Muskeln sowie die bereitgestellte Energie wieder entlädst.

Vielleicht hast du bereits eine Bewegungs- bzw. Sportart für dich gefunden. Wunderbar. Vielleicht gehörst du auch eher zum „Entspannungstyp“, der es etwas ruhiger angehen lässt und lieber meditiert. Auch das ist gut. Was auch immer du machst: Bewege bzw. entspanne dich regelmäßig, das heißt täglich mindestens 30 min.

Warum du dich danach so wohl fühlst? Weil du überschüssige „negative Energie“ entlädst, Stresshormone abbaust und stattdessen „Glückshormone“ (u.a. Dopamin und Serotonin) produzierst. Eine Portion Happiness. Na, das ist doch was 🙂

Hier findet du ein paar Ideen, wie du deinen Stress wieder los wirst:

  • Joggen
  • Radfahren
  • Kickboxen
  • Bouldern
  • Fußballspielen
  • Trampolinspringen
  • Schwimmen
  • Wandern
  • Tanzen
  • Yoga
  • Qigong
  • Meditation
  • Entspannungsübungen
  • Progressive Muskelentspannung

Warum du dich gestresst fühlst

Jetzt bleibt noch die Frage offen, warum sich dein „System“ bedroht fühlt, obwohl es keine Säbelzahntiger mehr gibt und du ansonsten auch in einem sehr sicheren Umfeld lebst. Warum bist du gestresst?

Es gibt äußere Stressoren (wie Lärm, Hitze, Kälte etc.) sowie innere Stressoren. Die inneren Stressoren hängen mit deinen (meist unbewussten) Glaubenssätzen sowie deinem Erlebten in der Kindheit zusammen. Deine Glaubenssätze und dein Erlebtes entscheiden darüber, was du als Bedrohung erlebst, welche Erwartungen und Ansprüche du an dich selbst und andere hast, wie perfekt und unperfekt du sein darfst und wie du dich verhältst. Deine Glaubenssätze sind deine persönlichen Antreiber. Sie versetzen dich in Stress.

Genauer gesagt, DU versetzt dich selbst in Stress. Indem du deinen Glaubenssätzen glaubst und danach handelst. Dadurch, dass deine meisten Glaubenssätze jedoch konditioniert sind und nicht unbedingt deinen eigenen (erwachsenen) Überzeugungen entsprechen, entsteht in dir ein innerer Konflikt, den du als „bedrohlichen Säbelzahntiger“ identifizierst. Du kämpfst innerlich mit deinen konditionierten Glaubenssätze anstatt sie loszulassen. Die Bedrohung wird dann real, der Stress ist vorprogrammiert.

Daher ist es so wichtig, dass du dein Stress-Muster erkennst und aus dem Kreislauf aussteigst. Wenn das ein Wunsch von dir ist, trage dich gerne unten in meinen Inspirationsletter ein. Du erhältst dann regelmäßig Impulse von mir sowie zum sofortigen Download eine 10-minütige Entspannungsreise, um dich zu entspannen und um dich selbst ein bisschen besser kennenzulernen.

Du hast Lust auf ein Rendezvous mit dir selbst? Dann trage dich jetzt ein.


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