Hast du dich schon einmal gefragt, was dein Burnout eigentlich mit dir zu tun hat?
Ich kann mir vorstellen, dass du dich das nicht unbedingt fragen möchtest. Und schon gar keine Antwort darauf geben möchtest. Logisch. Wer mag schon zugeben, sich selbst erschöpft zu haben? Das ist ja völlig unsexy. Zudem schwingt da Ungewissheit über die eigenen Verhaltensweisen sowie Formen der Selbstzerstörung mit. Das würde ja heißen, dass du dich selbst nicht kennst, dich selbst nicht „im Griff“ hast.

Richtig. Du hast dich nicht „im Griff“. Ich habe mich nicht „im Griff“. Wir kennen uns erstmal nicht. Nicht wirklich. Wir sind konditionierte Wesen. Wir alle haben in unserer Kindheit Botschaften mitbekommen, Glaubenssätze daraus kreiert und handeln danach. Unbewusst. Du. Ich. Alle. Das ist auch erst einmal nicht verkehrt. Das ist okay. Bis zu dem Punkt, an dem die Glaubenssätze zu ungesunden Verhaltensweisen führen, wir uns selbst vergessen und uns selbst „aufopfern“. Für einen Job, für andere, für Geld, Erfolg, Anerkennung, Liebe … was auch immer. Um einen „inneren Mangel“, eine innere Leere zu füllen. Weißt du, was ich meine?

Kennst du deinen „inneren Mangel“, den du mit deinem Verhalten füllen willst? Weißt du, was du unbewusst mit deinem Verhalten bei anderen erreichen willst?

Bist du ein Problemlöser oder Anerkennungs-Junkie?

Vielleicht sagst du dir: „Ich bin kein Problemlöser, mein Burnout hatte definitiv etwas mit der schlechten Arbeitssituation zu tun. Sowie mit dem miserablen Chef. Ich stand in der Arbeit enorm unter Druck, musste Zahlen und Reports liefern, irgendwie geht ja heute alles immer schneller, ich kam kaum noch nach. Es gab Konflikte im Team und meine Arbeit wurde so gut wie nie wertgeschätzt und nicht gesehen. Das sind doch alles äußere Faktoren, für die ich gar nichts kann.“

Das mag ja mitunter alles sein. Ja, äußere Stressoren führen zu Stress. Und trotzdem sage ich: Dein Burnout hat auch etwas mit dir zu tun. Und damit meine ich nicht, dass du selbst schuld daran bist. Ich rede nicht von Schuld. Ich rede davon, dass dir möglicherweise dein innerer Stressor, dein inneres Muster, deine Glaubenssätze nicht bewusst sind.

Schau dir deine Verhaltensweisen an. Wie bist du mit anderen Menschen in Kontakt? Beruflich wie privat? Agierst oder reagierst du? Welcher Typ bist du?

Ich lade dich zu folgender Übung ein: Mein innerer Antreiber

Lies dir folgende Aussagen durch. Kannst du dich darin erkennen? Trifft eine oder mehrere Aussagen auf dich zu?

  • Ich helfe häufig anderen. Auch ungefragt.
  • Ich arbeite effizient und erbringe Leistung.
  • Ich bin ein Verbesserungs- und Optimierungs-Profi.
  • Ich sehe Probleme und löse sie. Bei mir selbst und anderen.

Wenn du eine Aussage gefunden hast, die zu dir passt, notiere sie auf einem Zettel. Vielleicht hast du auch dein ganz eigenes Wording gefunden und noch eine weitere Aussage hinzugefügt, mit der du dich intentifizieren kannst. Wunderbar.

Nun stelle dir folgende Frage: „Was möchte ich von anderen bekommen, wenn ich mich so verhalte?“

Ich weiß, die Frage ist nicht ganz so leicht zu beantworten, daher frage ich dich noch einmal? „Was möchtest du von anderen bekommen, wenn du dich so verhältst?“

Bekommst du Anworten darauf? Wenn ja, dann schreibe die Antworten unter die Aussage auf deinen Zettel. Und frage dich erneut: „Was möchtest du noch von anderen bekommen, wenn du dich so verhältst?“

Vervollständige die Liste so lange, bis du keine Antworten mehr bekommst. Jetzt hast du schon einmal einen ersten Überblick darüber, warum du die Dinge so machst, wie du sie machst. Spüre nach, was die Antworten mit dir machen und schreibe auch das auf.

Wenn du feststellst, dass die Antworten nichts in dir auslösen, überprüfe einmal, ob du dir selbst „rationale Kopf-Argumente“ geliefert hast. Diese sind zwar auch wichtig, allerdings stoßen sie nicht auf den wesentlichen Kern vor, sondern kratzen eher an der Oberfläche. Und du möchtest ja den wahren Grund für dein Verhalten wissen, oder nicht?

Wenn du demnach gerade mitbekommst, dass du eher rational geantwortest hast, empfehle ich dir, vor dieser Aufgabe eine Übung zu machen, mit der du ein Stückchen mehr in deinen Körper kommst und mehr Zugang zu deinem Bauch und Herzen bekommst.

Wie du dich mit deinem Bauch und deinem Herzen verbinden kannst

Vielleicht machst du bereits spezielle Körperübungen sowie Wahrnehmungs- oder Entspannungsübungen. In einem Blog habe ich eine Anleitung für eine Entspannungsübung aufgeschrieben. Probiere die Übung doch einfach mal aus. Vielleicht hilft sie dir ja, mehr in den Körper zu kommen, so dass du anschließend deinen wahren „inneren Anreiber“ findest. Wenn du die Antwort hast, spüre nach, was sie mit dir macht und schreibe auch das auf.

Jetzt hast du einen ersten Überblick darüber, warum du die Dinge so machst, wie du sie bisher gemacht hast und welcher inneren Motivation du bis jetzt unbewusst gefolgt bist.

Das war ein großer Schritt. Ich gratuliere dir herzlich dazu.

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Ja, du hast richtig gelesen: Ein Rendezvous mit DIR. Du hast die wunderbare Möglichkeit, dich selbst ein bisschen besser kennenzulernen. Wie wäre das? Ein Date mit dir selbst 🙂

Ich schicke dir in regelmäßigen Abständen eine kleine Übung per Email zu. Einen Impuls für dich, damit du dich selbst ein wenig erforschen kannst. Was hältst du davon? Möchtest du deinem Muster ein wenig auf die Schliche kommen?

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