„Was für ein Tag, dieser 09. Juli vor ein paar Jahren. Eigentlich ein richtig schöner Sommertag: 34 Grad im Schatten, strahlend blauer Himmel, da kann doch nichts passieren – dachte ich. Bis zu dem Zeitpunkt als nichts mehr ging, ein totaler körperlicher Zusammenbruch, Fahrt in die Klinik, Diagnose Burnout“.

Mit diesem Worten starte ich meinen Vortrag. Das sind meine ersten Sätze auf der Bühne. Danach stelle ich mich vor und erzähle meine Geschichte:

  • Wie ich in den Burnout geraten bin
  • Wie sich der Burnout für mich angefühlt hat
  • Welche (beruflichen und privaten) Auswirkungen der Burnout auf mein Leben hatte
  • Was mein Burnout mit mir selbst zu tun hatte
  • Wie ich mich wieder stabilisieren und neue Kraft schöpfen konnte
  • Wie ich zu meinem neuen Leben gefunden habe
  • Wie ich meinen Weg bis heute weitergehe

Vielleicht hast du bereits meine über-mich-Seite gelesen. Dann weiß du schon einiges über mich.

Ich möchte dir mehr von mir erzählen. Insbesondere, mit welchen Verhaltensweisen, unbewussten Glaubenssätzen und Mustern ich in meinen Burnout geraten bin. Denn mir war nichts von dem, was ich heute weiß, bewusst. Ich war völlig ahnungslos. Ich war eine Getriebene meines eigenen unbewussten Musters. Und das war auch gut so. Denn nur so konnte es zu dem Knall kommen, der mich „aufwachen“ ließ. Vielleicht kennst du diesen „Knall“, dieses Gegen-die-Wand-rennen, diesen harten Aufprall, bei dem erst mal nichts mehr geht und anschließend alles neu sortiert wird. Wenn du bereits eine Burnout-Erfahrung hast, bin ich mir sicher: Du weißt, wovon ich spreche.

Kennst du die Ursache deines Burnouts?

Vielleicht bist du der Meinung, dass Burnout durch einen äußeren Stressor wie ein „zu viel Stress am Arbeitsplatz“ ausgelöst wird. Klar, äußere Faktoren wie Arbeitsverdichtung, häufige Unterbrechungen, schlechte Arbeitsbedingungen, Lärm, Konfliktsituationen im Team und ein schlechtes Betriebsklima führen zu Stress. Das ist unumstritten. Auch die Tatsache, dass wir in einer Leistungsgesellschaft leben, in der es um Leistung, Profit und stetiges Wachstum geht, liefern ihren Beitrag dazu.

Doch sind dies alleinige Ursachen für einen Burnout? Ich sage „Nein“.

Das viel zu viele Arbeiten ist lediglich ein Symptom. Jedoch nicht die Ursache. Für mich ist ein Burnout eine körperliche, psychische und / oder seelische Erschöpfung. Und das über einen längeren Zeitraum hinweg. Was heißt das nun konkret?

  • Hast du seit längerem eine extreme Mehrfachbelastungen im Alltag? Im Job, im Studium, in der Schule oder in deiner Familie?
  • Ist vor einiger Zeit ein dir nahestehender Mensch verstorben oder es kam zu einer Trennung?
  • Lebst du seit Jahren ein Leben, das nicht wirklich zu dir passt? Hast du dich bis jetzt eher angepasst und nicht wirklich DEIN Leben gelebt?

Trifft einer dieser Bereiche auf dich zu?

Ich persönlich kann mich auf allen drei Ebenen wiederkennen: körperlich, psychisch und seelisch. Ich habe heute verstanden, dass ich in allen drei Bereichen über eine sehr lange Zeit sehr überlastet war. Ausgelöst durch meinen inneren Stressor, mein inneres Muster, das ich bis dato gar nicht kannte.

Wer bist du und was treibt dich an?

Vielleicht hast du bereits die Übung zum inneren Antreiber sowie die Übung zu den Glaubenssätzen gemacht, die ich den Blogs beschrieben habe. Wunderbar, dann hast du schon einiges über dich erfahren.

Du möchtest wissen, was mich unbewusst antrieb?

Ich war selbständig und hatte eine eigene Redneragentur, das heißt, ich habe so genannte „keynote speaker“ an Unternehmen vermittelt. Ich war mein eigener Chef und hatte mir meinen Arbeitsplatz so eingerichtet, wie ich es wollte. Ich hatte ein eigenes schönes Büro in einer Bürogemeinschaft, flexible Arbeitszeiten und habe gearbeitet, wann ich es wollte. Mal von Zuhause, mal vom Büro. Keiner hat mich kontrolliert, ich musste niemanden Rede und Antwort stehen, niemanden irgendwelche Reports erstellen.

Ich war getrieben. Von mir selbst. Von meinem eigenen (hohen) Anspruch:

  • Ich wollte es gut machen
  • Ich wollte es richtig machen
  • Ich wollte meine Kunden sowie die Redner zufrieden stellen

Schließlich warb ich ja als Agenturinhaberin mit einem „Rundumsorglospaket“. Ich nannte es tatsächlich so.

Was ich darunter verstand? Nun, viel arbeiten und für alle rund um die Uhr erreichbar sein. Ich habe in der Anfangszeit meiner Selbständigkeit täglich mindestens 13 Stunden gearbeitet, auch an den Wochenenden. Ständig erreichbar, für alle und jeden. Probleme lösend. Beruflich wie privat. „Meine“ Redner haben mich zum Teil um 22 Uhr wegen Lappalien wie „Wibke, wie brenne ich eine CD?“ angerufen. Ich habe es ihnen gesagt. „Freunde“ schrieben mir SMSen, um von mir Informationen wie zum Beispiel Telefonnummern von öffentlichen Diensten zu erfragen. Eine Auskunft hätte sie ja etwas gekostet, eine SMS an mich war kostenlos. Ich war sozusagen Google in Person. Viel wissend, Probleme lösend. Und das sehr sehr schnell.

Diese Verhaltensweisen hatte jedoch etwas mit mir zu tun. Mich hat keiner in diesen Job gezwungen. Die Frage, die ich mir heute stelle, ist: Warum habe ich nie „Nein“ gesagt? Warum war ich so ein Problemlöser und so „dienstleistungsbesessen“?

Mir ist heute ganz klar, was letztendlich unter meinem Verhalten lag, was mein innerer Antrieb war:

  • Ich wollte Lob und Anerkennung für meine Arbeit
  • Ich wollte mich sicher fühlen
  • Ich wollte eine Daseinsberechtigung in diesem Leben

Denn ich war massiv verunsichert und hatte Angst. Ich habe aus Angst agiert. DAS war mein innerer Antrieb.

Lust auf ein Rendezvous mit dir?

Nun zu dir: Kennst du deinen eigenen (hohen) Anspruch, deinen inneren Antrieb und und das, was letztendlich „darunter“ liegt? Mit welchem Verhalten bist du in deinen Burnout geraten? Weißt du es? Oder meinst du es zu wissen?

Was ist dein innerer Antrieb? Das zu beantworten ist übrigens gar nicht so einfach. Und doch ist es möglich. Die wahre Antwort erkennst du daran, dass sie nicht deinem Kopf entspringt, sondern sich emotional zeigt. Wenn es diesen „Aha-Moment“ gibt, dich Gefühlswellen „überrollen“ und sich etwas in dir öffnet. Dann macht es „Klick“ und ab dem Punkt kannst du Dinge in Zukunft aktiv verändern. Denn dann ist in dir etwas ganz Wesentliches bewusst geworden. Und das fühlt sich mehr als gut an.

Wenn du genauer für dich hinschauen möchtest, trage dich unten in den Inspirationsletter ein.

Ich schenke dir ein Rendezvous mit dir.

Ja, du hast richtig gelesen: Ein Rendezvous mit DIR. Du hast die wunderbare Möglichkeit, dich selbst ein bisschen besser kennenzulernen. Wie wäre das? Ein Date mit dir selbst 🙂

Ich schicke dir in regelmäßigen Abständen eine kleine Übung per Email zu. Einen Impuls für dich, damit du dich selbst ein wenig erforschen kannst. Was hältst du davon? Möchtest du deinem Muster ein wenig auf die Schliche kommen?

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